„Ich bleibe noch zwei Tage privat.“

Diesen Satz hört man im Travel Management immer häufiger.

Bleisure – also die Verbindung von Geschäftsreise und privater Verlängerung – ist für Mitarbeitende attraktiv.

Und eigentlich ganz unkompliziert. Bis etwas passiert.


Beispiel: Eine Mitarbeiterin reist für einen Geschäftstermin nach Shanghai. Der Termin endet am Freitag. Er bleibt noch bis Sonntag privat.
Am Samstag passiert ein Unfall.
Plötzlich stellen sich ganz andere Fragen:
- Wer organisiert die Rückreise?
- Wer übernimmt die Kosten?
- Greift die Versicherung noch?
- Und welche Unterstützung kann das Unternehmen leisten?

Genau hier wird aus einer privaten Verlängerung schnell ein Thema für Travel Management, HR, Versicherung und Duty of Care.

Deshalb: Nicht erst im Ernstfall darüber nachdenken.

  • Bleisure-Regeln eindeutig festlegen
  • Versicherungsumfang prüfen
  • Private und geschäftliche Kosten klar trennen
  • Mitarbeitende vor der Reise informieren
  • Definieren, wer im Notfall Ansprechpartner ist

Denn am Ende geht es nicht darum, Bleisure zu verbieten.
Es geht darum, Freiheit und Verantwortung klar miteinander zu verbinden.
Und wenn unterwegs doch etwas passiert, sollte niemand erst anfangen müssen zu überlegen, wer jetzt eigentlich zuständig ist.


Zurück